Schlagwörter

, , , , , , ,

Am Eigelstein is Musik,
am Eigelstein is Danz,
da pack dat dicke Rita,
dem Fridolin am Trallalalalaalala …
(Karnevalslied der Räuber)

Der Kiez hinter’m Bahnhof ist wohl der Inbegriff des Kölschen Veedels. Früher waren hier Handwerker wie Gerber, Schmiede, Glasbläser und
Töpfer zu Hause. Heute machen Kneipen, Gemüsehändler, Kebabbuden, Trödel- und Reiseunternehmen, die vornehmlich Reisen nach
Istanbul, Ankara und Izmir anbieten, das Straßenbild in der Weidengasse aus. Schon in den 70igern wurde hier der erste türkische Laden
eröffnet. Nach den Widerstandskämpfern gegen die Nazis und später dem Rotlichtviertel mit Nutten, Strichern und Dealern ist heute hier ein
anderes Miljöh entstanden, das sich aber in wunderbarer Art mit dem alten kölschen mischt. Auch wenn vielleicht nicht mehr alle Klischees
Kölns im Original erfüllt werden, so kennt man sich doch und die kölsche Haltung „et kütt wie et kütt“ ist noch überall zu spüren.
Der Eigelstein erstreckt sich zwischen dem Ebertplatz und Bahnhof und ist wohl das kleinste Veedel Kölns. Elend und Glück, so schrieb der
Kölner Stadtanzeiger mal, sind am Eigelstein genauso Nachbarn wie Yorshire-Terrier und Rauhaardackel. Et hät noch immer joot jejange! Un
jebütz weed uch heh.

(Quelle: Tobias Büscher)

Eigelstein-4

Eigelstein

Eigelstein-5

Eigelstein-6

Eigelstein-7

Eigelstein-8

Eigelstein-9

Eigelstein-10

Eigelstein-11

Eigelstein-12

Eigelstein-13

Advertisements