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Ich hatte schon vorher viel über sie gelesen und auf Youtube ihre Videos gesehen. Ich spreche von Alondra de la Parra, dieser Ausnahmedirigentin, die, obwohl erst Ende 30, bereits mehr als 100 der weltweit renommiertesten Orchester dirigiert hat. Alondra de la Parra – allein der Name klingt schon, sofern er mit spanischer Zunge ausgesprochen wird, wie Musik. Sie ist eine in New York geborene Mexikanerin, die es liebt, „Extreme gegenüberzustellen und sie in einen Dialog treten zu lassen“ (Zitat WDR Programmheft).

Gestern, am 24. Mai 2019, war sie in Köln und dirigierte das WDR Funkhausorchester in einem spannenden Konzert, in dem sie genau das tat:

Leonard Bernstein  (Amerika) Three Dance Episodes (aus On The Town)

Efrain Oscher (Venezuela) Konzert für Kontrabass und Orchester mit dem Solisten Edicson Ruiz (Kontrabass), „dem dieses Konzert auf den Leib geschrieben worden ist“ (Zitat WDR)

Alberto Ginastra (Argentinien) Variacones concertantes für Kammerorchester. Eine tänzerische Musik, die ihren Ursprung in der Pampas Argentiniens hat und in besonderem Maße auch die solistische Qualität einzelner WDR-Musiker zur Geltung brachte. Und zum Schluss

Sergej Prokofjew (Russland) (1891. 1953) mit seiner bekannten  Sinfonie Nr.1 D-Dur, in der er  den Zuhörer in die Klassikzeit eines Joseph Haydn entführt.

Ich gehe oft und gern in sinfonische Konzerte. Und da hat Köln in seiner Philharmonie viel zu bieten. Dies Konzert mit Alondra de la Parra, das im Funkhaus stattfand, gehört aber sicher zu den absoluten Highlights. Leider verlässt sie jetzt wohl wieder Westeuropa (Prag 2. Juni). Für Interessierte empfehle ich diverse Youtoube.Videos mit dem Sinfonieorchester Paris, um den Charme und das Talent dieser Ausnahmedirigentin zu erleben.

Dass Alondra de la Parra mir persönlich dann noch kurz für ein Portrait shooting in der Kulisse des Funkhauses zur Verfügung stand, war natürlich ein zusätzlicher Glücksfall. Vielen Dank!