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auch der fünfte Tag unserer kleinen Ausstellung „Menschen am Fluss“ war wieder ein Erfolg!
Eva Kohnen hatte ihn gefragt und Wilfried Schmickler ist wirklich gekommen, um vor der kleinen Schar der Ausstellungsbesucher bei wunderbarem Sonnenschein ein Feuerwerk kritischer Gedanken zum christlichen Weihnachtsfest abzubrennen. Und, täuschte ich mich? War da nicht ein wenig Betroffenheit in den Gesichtern zu lesen, als sich die Frage nach dem Sinn des beliebtesten deutschen Familienfests mit dem dringenden Kauf neuester digitaler Kommunikationstrends zu beantworten schien? Fühlte man sich nicht ertappt, wenn einen die immer gleichen Weihnachtsmärkte mit ihrem Kitsch und nervtötenden Jingle Gebimmel an die Glühweinstände lockt? Aber vielleicht war es  ja gestern bei uns anders. Man schaute in den Spiegel und beklatschte nicht, was man sah, sondern den, der den Spiegel hoch hielt … und das war auch gut so. Vielen Dank, Herr Schmickler.

Frieder Zimmermann

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